Schüler schreiben über 300 Beiträge

Im Projekt „Schüler und Zeitung“ haben die Teilnehmer journalistische Erfahrungen gesammelt. Die fleißigsten Schreiber kommen aus Görlitz.

Ob Interviews, Kommentare, Berichte, Reportagen oder Rezensionen – die Kinder und Jugendlichen haben in den vergangenen Wochen über 300 Beiträge verfasst und ab und zu auch kreative Ideen mit der Sächsischen Zeitung bildlich festgehalten. Von der Themensuche über die Recherche bis hin zum Schreiben und Fotografieren probierten sie sich erstmals im Beruf des Journalisten. Für viele der Höhepunkt im Frühjahrsdurchgang von „Schüler und Zeitung“. Die fertigen Artikel erschienen dann auf einer eigenen Seite im Internet. Die fleißigsten Schreiber kamen mit 91 Beiträgen diesmal aus Görlitz.

Von der Grundschule bis zur Oberstufe: Insgesamt beteiligten sich diesmal über 3.700 Schüler aus 171 Klassen in Ostsachsen. Im März hatten sie sich vier Wochen lang mit der Sächsischen Zeitung beschäftigt, die sie täglich in die Schule geliefert bekamen. Manche Klassen luden sich einen SZ-Journalisten in die Schule ein der über seinen Berufsalltag berichtete. Andere schauten in der Lokalredaktion oder gleich im „Haus der Presse“ in Dresden vorbei und erfuhren hautnah, wie eine Zeitung entsteht.

Während das Projekt „Schüler und Zeitung“ nun zu Ende ist, läuft ein anderes bereits. Bei „Schüler-SZ“ haben die talentiertesten Nachwuchsschreiber im Verbreitungsgebiet erstmals die Möglichkeit, eine Ausgabe der Sächsischen Zeitung mit zu gestalten. Unter dem Motto „So wollen wir leben!“ soll die Zeitung an diesem Tag Themen in den Mittelpunkt rücken, die junge Menschen interessiert. Ende April lief die Auftaktveranstaltung, wo sich Schüler und Redakteure kennenlernten und erste Ideen entwickelten. Anfang Juli wird die Ausgabe erscheinen und – wie das Original – die 20 verschiedenen Lokalteile beinhalten. Insgesamt beteiligen sich über 150 Schüler daran.

Die Beiträge der Schüler sind zu lesen unter www.sz-online.de/suz

Für alle Facebookfreunde: www.facebook.com/SchuelerundZeitung

Im Lokaljournalismus angekommen

Dagny Rößler macht ein einjähriges Volontariat bei der Sächsischen Zeitung. Ihr erster Tag bot einige positive Überraschungen.

Schreibstuben habe ich schon einige von innen gesehen: vom kleinen Redaktionsbüro einer Nachrichtenagentur, chaotischen Hinterzimmern der Campuszeitung bis an Deck der “Gruner und Jahr”-Schaltzentrale in Hamburg. Doch irgendwie war ich vor Beginn meines Volontariats aufgeregt. Wahrscheinlich einfach nur, weil ich wusste, dass es jetzt richtig losging.

Ich musste keine Seiten archivieren, keine Telefonnummern überprüfen, sondern gleich raus für den Döbelner Anzeiger, der Lokalausgabe der Sächsischen Zeitung für den Raum Döbeln. Die Termine dazu lagen schon auf meinem Tisch. Nur eines ändert sich wahrscheinlich nie: Die technische Einrichtung des Arbeitsplatzes. Alle Benutzerdaten waren da, dieses Mal sogar meine persönliche E-Mail-Adresse. Vorbei die Zeit, als meine Mailempfänger die Praktikant2-Adresse einfach als Spam markierten.

Schnell kam der erste Schock. Das erste, was mich beim Blick ins Intranet angrinste, war ich – von meinem Bewerbungsfoto. Daneben stand der Satz: Herzlich Willkommen. Als ich mich von dem Schreck wieder beruhigt hatte, stellte sich das wohlige Gefühl ein, tatsächlich länger als einige Wochen bei der Sächsischen Zeitung zu bleiben. Zehn Minuten später, rief dann auch mein Chef an, um mich zu begrüßen – wieder ein gutes Zeichen. Nicht wie bei meinem ersten Praktikum, als ich am ersten Tag einfach vergessen wurde. Na gut, im Rheinland kann das am Rosenmontag schon einmal vorkommen…

Und endlich bin ich im Lokaljournalismus angekommen. Das Schöne daran ist, dass ich nun meinen Schreibtisch verlassen muss, raus zu den Menschen. Fast nichts liegt zwischen mir und ihnen, keine lange Telefonleitung, keine Datenautobahn. Bei den Leuten vor Ort fühle ich mich sicherer. Dann bekomme ein besseres Gefühl für die Geschichten, die ich erzählen möchte.

Zum Beispiel die über den neuen Nachwuchstrompeter an der Musikschule. Der 14-Jährige hat es als erster Döbelner geschafft, ins Landesjugendblasorchester aufgenommen zu werden. Er erzählte mir, dass er mit seinem Vater zusammen Unterricht genommen hatte, eigentlich lieber Jazz spielt und zukünftig lieber in der Natur arbeiten will, als im Orchestergraben – das sind alles Informationen, die hinter der Nachricht stecken, dass wir ein neues Musiktalent in Döbeln haben. Draußen im Lokalen verstecken sich noch so einige Geschichten hinter den Nachrichten – ich muss nur lange genug nachhaken.

Medienmacher auf Werbefeldzug

Die 8. Studentischen Medientage in Chemnitz ergründen an diesem Wochenende den Wandel der klassischen Werbung.

“Medien.Macht.Verfall” - bei den 8. Studentischen Medientagen Chemnitz dreht sich alles rund um das Thema Werbung. Vom 27. bis 29. April 2012 sind alle Studierende, Schüler sowie Medieninteressierte eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen der Werbung zu werfen. Welche Ziele werden mit Werbung verfolgt? Wo endet Werbevielfalt und wird zur Einfalt? Warum fesselt uns die Werbung?

Am Freitag, den 27. April 2012, findet erstmalig eine Eröffnung mit Keynote Speakern statt, am Sonnabend um 10 Uhr beginnen die Fachvorträge: In den vier Themenblöcken „Die Werbestrategie“, „Die Schlacht“, „Die Nachwirkung“ und „Die Werbegesellschaft“ werden neue Strategien, Forschungsergebnisse und Denkanstöße vorgestellt.

Fester Programmpunkt ist wieder die alljährliche Podiumsdiskussion: Werbeschaffende aus Wissenschaft und Praxis diskutieren ab 16 Uhr das Thema “Die Zukunft der Werbung – wohin geht die digitale Reise?“. Dabei werden die aktuellen Anforderungen an Werbung hinterfragt und aktuelle Trends wie Transmediales Storytelling, QR-Codes oder Virales Marketing näher beleuchtet. Die Podiumsgäste wollen in Zusammenarbeit mit dem Publikum einen Ausblick auf die Zukunft der Werbung und den Kampf um Aufmerksamkeit wagen.

Am Sonntag stehen traditionell die Workshops auf dem Programm: In kleinen Arbeitsgruppen werden Konzepte für u.a. Social Media Marketing und Crowdfunding erarbeitet und vorgestellt. 

Alle Infos und Anmeldung zu den Workshops unter www.medientage-chemnitz.de

Schüler lernen Zeitung machen

Zum Projekt SchülerSZ haben sich am Montag Redakteure und Nachwuchsjournalisten im Haus der Presse kennengelernt. 

Felicitas Krügel (li.) und Jonas Paul Schreiber ließen sich am Montag von Carina Brestrich ins Zeitungsmachen einweihen. So wie die beiden Gymnasiasten lernten gestern mehr als 50 Schüler die Redakteure kennen, die sie beim anspruchsvollen Projekt SchülerSZ begleiten und unterstützen werden. Sie alle waren der Einladung zum Auftakt ins Haus der Presse gefolgt.

 Am 7. Juli erscheint die SchülerSZ, eine Ausgabe der Sächsischen Zeitung, die zu großen Teilen von Schülern gemacht wird – eine Zeitung, in der sie mit ihren jungen Augen auf unseren Alltag schauen. Der Dresdner Veranstaltung folgen weitere im Verbreitungsgebiet der SZ. Insgesamt sind es über 150 Schüler, die sich an der SchülerSZ beteiligen.

Arbeiten, wo andere Urlaub machen

Die SZ-Redaktion in Zittau sucht Journalisten, die auf Pauschalbasis mitarbeiten wollen. Sie wohnen und arbeiten in einer der schönsten Gegenden Deutschlands, in der es die kleinste Uni Sachsens, eine Hochschule, das kleinste Mittelgebirge der Republik, das Dreiländereck mit Polen und Tschechien, eine reiche Kleinkunstlandschaft, ein Theater und mehr zu entdecken gibt.

Wenn Sie interessiert sind, Journalismus studiert oder berufliche Erfahrungen bei einer Tageszeitung gesammelt haben, bewerben Sie sich bei Redaktionsleiter Thomas Mielke, SZ Zittau, Neustadt 18, 02763 Zittau oder per Mail bei mielke.thomas@dd-v.de

Junge Zeitungsmacher im Haus der Presse

Die sächsische Schülerzeitungsakademie hatte am Wochenende Premiere im Haus der Presse. Dabei hieß es für 30 Schüler: Abgucken erlaubt.

Wie schreibe ich einen Text so, dass ihn jeder lesen muss? Wie sehen meine Fotos noch cooler aus? Und wie kann ich mit einfachen Mitteln meine Zeitung wie eine professionelle aussehen lassen? Antworten auf diese Fragen gab es am Sonnabend bei der ersten sächsischen Schülerzeitungsakademie im Haus der Presse.30 Nachwuchsjournalisten aus dem gesamten Freistaat lernten in mehreren Workshops, wie sie ihre Schülerzeitung noch besser machen und was sie sich dabei von der Sächsischen Zeitung abschauen können. Außerdem bekamen die Nachwuchsschreiber Tipps, wie sie nach der Schule weiter an ihrer Journalistenkarriere basteln können.

Organisiert wurde der Tag vom Verein Jugendpresse Sachsen in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Zeitung. Der Verein kümmert sich um die Förderung des journalistischen Nachwuchses und unterstützt junge Medienmacher.

Wer sich jetzt ärgert, dass er nicht dabei war: Nächstes Jahr soll es wieder eine Schülerzeitungsakademie geben, verspricht die Jugendpresse Sachsen.

Mehr Informationen zum Verein und der Akademie gibt’s unter: www.jugendpresse-sachsen.de

Tapetenwechsel bei sz-online

Das Internetportal der Sächsischen Zeitung wird in den kommenden Monaten neu gestaltet. Daran können sich auch die Leser beteiligen. 

Zugegeben, so langsam wird es Zeit: Wir planen für die kommenden Monate einen Relaunch unseres Portals. Momentan gibt es für das neue sz-online.de die beiden unten abgebildeten Entwurfsskizzen – und natürlich sehr unterschiedliche Meinungen dazu. Einer der beiden Vorschläge bleibt dicht am bereits bestehenden Layout, bei dem anderen Konzept haben die Screendesigner ihrer Kreativität freien Lauf gelassen.

Welche Variante macht auf euch den besseren Eindruck? Habt ihr Ideen, wie wir sz-online.de künftig gestalten sollen? Und über welche Elemente sollte die Webseite unbedingt verfügen? Zunächst sammeln wir eure Meinungen, Wünsche und Ideen. Aber auch danach halten wir euch auf Facebook über den aktuellen Stand des Projektes auf dem Laufenden.

Variante 1: Weiterentwicklung     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Variante 2: Harter Schnitt

Details

SZ-Azubis entwerfen Berufsschulplaner

Am 1. Juni soll der Kalender unter dem Namen “Verplant?!” erscheinen. Schon jetzt rührt das Team dafür die Werbetrommel.

Langsam geht es in die heiße Phase: Die SZ-Azubis arbeiten täglich an ihrem ersten eigenen Produkt, dem Berufsschulplaner “Verplant?!”. Der soll am 1. Juni 2012 erscheinen und an Dresdner Azubis verkauft werden.

Das Cover und Gesamtlayout des Kalenders stehen fest und der Anzeigen- und Redaktionsschluss mit Ende März unmittelbar bevor. Die einzelnen Teams arbeiten deshalb auf Hochtouren! Das Redaktionsteam tippt fleißig alle Texte, um die Berufsschüler mit interessanten und wissenswerten Themen zu begeistern.

 

Und das Azubi-Anzeigenteam führt täglich Telefonate sowie Verkaufsgespräche, um die Dresdner Kunden von diesem neuen Produkt zu begeistern. Besonders freuen sie sich Anzeigenkunden wie die Centrum Galerie gewonnen zu haben.

In der vorigen Woche bekamen die Azubis sogar die Möglichkeit,  das Projekt bei der IHK vorzustellen und stießen dabei auf großen Zuspruch und Unterstützung. Mit Hilfe der Sächsischen Bildungsagentur wollen sie nun für die Vermarktung des Berufsschulplaners direkt an die Berufsschulen herantreten. Ergänzend werden ab Mitte April Plakate an den Dresdner Schulen auf das Produkt aufmerksam machen. Darüber hinaus startet in Kürze eine City-Cards-Verteilungsaktion – überall dort, wo sich junge Leute treffen. Damit wollen die Azubis bereits jetzt auf das Produkt aufmerksam und die Jugendlichen neugierig machen.

Der mit dem Wolf tanzt

Stell Dir vor, Du bist am Ende der Welt, aber es gibt hier tolle Menschen, Geschichten und Mittagsversorgung: Die  Nieskyer SZ-Redaktion sucht einen handwerklich sicheren Journalisten, der die Mannschaft mit Witz, Charme und Tatendrang bereichern will.

 

 

 

Voraussetzungen: Lokalpatriotismus, Kreativität, Freude am Zeitungmachen, Begeisterung für Menschen und Themen.

Wir bieten: Eine tolle Truppe, Spaß im Redaktionsalltag, Geld.

Bewerbungen gehen an Redaktionsleiter Wulf Stibenz.

Telefon: (03588) 2536 5550
stibenz.wulf@dd-v.de

Jürgen Klinsmann besucht die SZ

Der US-amerikanische Nationaltrainer hat sich gestern im Haus der Presse umgeschaut – und uns ein Interview gegeben.

Jürgen Klinsmann erlebte Dresden gestern auf besondere Art: Am Vormittag drehte der 47-Jährige im Wagen seines Partners Hyundai drei Runden um die Frauenkirche. Der Autopresse wurde ein neues Modell vorgestellt. Am Nachmittag stieg der Trainer des deutschen Sommermärchens 2006 der Sächsischen Zeitung aufs Dach, schaute über Dresden und staunte, wie die Stadt die Flutfolgen gemeistert hat.

 Jürgen Klinsmann ist nun US-Auswahltrainer, verfolgt aber sein Ex-Team immer noch genau. „Jogi Löw macht einen super Job“, sagte er im SZ-Interview über seinen Nachfolger im DFB-Team.

“Mein neues Leben in den USA:” Lest das Interview der SZ-Redakteure mit Jürgen Klinsmann in der heutigen Ausgabe oder hier (kostenpflichtig).

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